Die Einigung kam bei Gesprächen der Gewerkschaft Unia, mit der Generalunternehmerin Steiner AG und der Holder Huber AG zu Stande.

Wie die Unia am Freitag mitteilte, sorgt die Generalunternehmerin zusammen mit den fehlbaren Subunternehmen dafür, dass die betroffenen zehn Arbeiter zu ihrem Geld kommen. 150'000 Franken würden zu diesem Zweck auf ein Sperrkonto eingezahlt. Eine Anzahlung von 5000 Franken erhielt jeder sofort. Sollten die Ausstände die 150'000 Franken übersteigen, so werde auch dies bezahlt.

Die Gewerkschaft hatte letzte Woche den Fall publik gemacht. Die zehn Elektriker hätten zunächst zu Dumpinglöhnen für Subunternehmen gearbeitet. Seit April hätten sie gar keinen Lohn mehr erhalten. Nachdem sie sich an die Gewerkschaft gewandt hätten, sei ihnen gekündigt worden.

Die Leistungen an die Elektriker seien gegenüber der Steiner AG zwar vorschriftsgemäss deklariert, aber nicht korrekt ausbezahlt worden, schreibt die Unia. Die Einigung sei am Donnerstagabend zu Stande gekommen.