Ursprünglich hatte die zuständige Staatsanwältin das Verfahren eingestellt. Auf Weisung des Obergerichts musste es aber erneut aufgerollt werden. Nun hat sie Anklage erhoben, wie Corinne Bouvard, Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft, am Mittwoch eine Meldung der «Neuen Zürcher Zeitung» («NZZ») bestätigte.

An jenem Juliabend 2008 war das Limmatschiff «Regula» rückwärts vom Anlegesteg Hafen Enge weggefahren, ohne zu bemerken, dass sich hinter dem Schiff eine Schwimmerin befand. Die Frau geriet in die Schiffsschraube. Schwer verletzt konnte sie von Passanten und der Wasserschutzpolizei gerettet werden. Wann die Angelegenheit gerichtlich verhandelt wird, ist noch unklar.