Zürich

Limmatputzete: Nebst Perlenkette tonnenweise Unrat herausgefischt

Velos, Strassenschilder, Baustellenabschrankungen, zahlreiche Flaschen und Mülldosen: Rund 40 Kubikmeter Unrat haben Freiwillige am Samstag aus der Limmat gefischt.

An der "Putzete" entlang der Limmat zwischen dem See und der Rudolf-Brun-Brücke teilgenommen haben rund 180 Freiwillige, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Im Einsatz waren zudem rund 60 Taucherinnen und Taucher. Diese wurden mit drei Transportschiffen der Wasserschutzpolizei zu einzelnen Sektoren entlang der Limmat gebracht.

Unzählige Dosen und Flaschen befinden sich auf dem Grund der Limmat.

Nebst unzähligen Flaschen und Metalldosen haben die Freiwilligen und Tauchspezialisten unter anderem 24 Fahrräder, sechs Einkaufswägen, einen Kinderwagen sowie Strassenschilder und Baustellenabschrankungen aus der Limmat gefischt. Gar eine Perlenkette und eine Waschmaschinentrommel sind aus dem Wasser geborgen worden.

Den Kindern vor Ort gab Globi als Botschafter zusammen mit einem Umweltschutz-Spezialisten der Stadtpolizei Zürich einen Einblick in das Thema Umweltschutz.

Im Sommer fanden mit dem Züri-Fäscht und der Streetparade zwei Grossveranstaltungen im Bereich der Limmat statt. Diese und weitere Veranstaltungen sowie die allgemein intensive Nutzung der Limmat haben ihre Spuren in Form von Abfall hinterlassen, schreibt die Stadtpolizei. Organisiert hatte die "Putzete" die Stadt Zürich gemeinsam mit mehreren Partnerorganisationen.

Limmatputzete

Freiwillige Taucher säubern den Grund der Limmat.

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