Der Anteil an leeren Wohnungen erhöhte sich damit von 0,56 auf 0,6 Prozent.

Auch in der Stadt Zürich ist ein leichter Anstieg der leeren Objekte zu beobachten. Anfang Juni standen 242 Wohnungen leer, was 0,11 Prozent entspricht. Gemäss einer Mitteilung der statistischen Ämter von Stadt und Kanton Zürich vom Dienstag ist diese Leerwohnungsziffer aber weiterhin sehr tief.

Am meisten leere Wohnungen sind in den teuren Wohngebieten am See und am Zürichberg zu finden. Auch in der Innenstadt standen per 1. Juni mehr Objekte leer als im Vorjahr. In den übrigen Quartieren der Stadt blieb die Leerwohnungsziffer unverändert tief.

Weniger Bevölkerungswachstum - anhaltender Wohnungsbau

Dass die Leerwohnungsziffer auf dem ganzen Kantonsgebiet etwas angestiegen ist, liegt gemäss Mitteilung am abnehmenden Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig werden aber anhaltend viele Wohnungen gebaut. Der Anstieg sei jedoch nur schwach. Der Markt bleibe angespannt.

Die Statistik zeigt weiter, dass es vermehrt Eigentumswohnungen und Eigenheime sind, die über längere Zeit keine Abnehmer finden. Mietwohnungen sind nach wie vor sehr gesucht. Freistehende Häuschen und Eigentumswohnungen gibt es hauptsächlich in den Landgemeinden, vor allem im Unterland, Weinland, Tösstal und im Knonaueramt. Aber auch die teureren Gemeinden am See verzeichnen mehr Leerstände.

Die Leerwohnungszählung wird seit 1974 durchgeführt und erfasst bei allen Gemeinden die Wohnungen, die per 1. Juni noch keinen Mieter oder keinen Käufer gefunden haben. Nicht erfasst werden Objekte, die zwar unbewohnt, aber bereits vergeben sind.