Medien und Informatik
Lehrplan 21: Zürcher Stadtrat rüstet Primarschulen mit Tablets aus

Die Stadtzürcher Volksschule soll die Schülerinnen und Schüler adäquat auf die zukünftigen digitalen Anforderungen vorbereiten: Der Stadtrat hat für einen weiteren Ausbau der Schulinformatik Ausgaben von 12,3 Millionen Franken bewilligt.

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Mit der Einführung des Lehrplans 21 erhalten die Schülerinnen und Schüler sämtlicher 5. Klassen ein persönliches Tablet. (Symbolbild)

Mit der Einführung des Lehrplans 21 erhalten die Schülerinnen und Schüler sämtlicher 5. Klassen ein persönliches Tablet. (Symbolbild)

Chris Iseli

Vor 15 Jahren startete das Projekt KITS (Kommunikations- und Informations-Technologien für die Schulen) mit ersten Computern. KITS 2 und KITS 3 trieben die Weiterentwicklungen im digitalen Bereich voran. Heute sind in der Stadt Zürich alle Schulen mit Notebooks, effizienter Netztechnologie und WLAN ausgerüstet.

Nun erfordern die vom Lehrplan 21 vorgegebene Kompetenzvermittlung in Medien und Informatik sowie die gesellschaftlichen Entwicklungen weitere Schritte in der ICT-Ausrüstung der Schulen und in der Weiterbildung des Schulpersonals, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Schüler erhalten persönliches Tablet

Mit der Einführung des Lehrplans 21 im Schuljahr 2018/2019 erhalten die Schülerinnen und Schüler sämtlicher 5. Klassen ein persönliches Tablet. Ab dieser Stufe ist "Medien und Informatik" neu als Fach im Stundenplan verankert. Am Ende der 6. Klassen müssen die mobilen Geräte zurückgegeben werden.

Auch in den Betreuungslokalen in den Schulen will der Stadtrat computertechnisch aufrüsten: Immer mehr Kinder und Jugendliche würden familienergänzende Betreuungsangebote nutzen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung sei es notwendig, dass auch dort die notwendige Infrastruktur vorhanden sei - etwa zum Erledigen von Hausaufgaben oder für administrative Vorgänge.