Für 2016 ist eine Vernehmlassung geplant, wie Bildungsdirektorin Regine Aeppli am Freitag vor den Medien sagte. Die Einführung werde im Kanton Zürich in enger Zusammenarbeit mit allen Partnern des Bildungswesens vorbereitet, teilte die Bildungsdirektion mit. Die Arbeiten dafür starteten im Januar 2015. Dabei sei vorgesehen, den Lehrplan 21 "soweit wie möglich zu übernehmen".

Laut Mitteilung muss insbesondere geklärt werden, wie die zeitliche Staffelung aussehen soll, wie die einzelnen Fächer bezeichnet werden, und ob der Englischunterricht erst in der 3. oder wie heute bereits in der 2. Klasse beginnt. Fragen stellen sich auch zur Umsetzung der im Lehrplan vorgesehenen Kompetenzorientierung in Unterricht, Beurteilung und Zeugnissen sowie in der Weiterbildung.

Bereits heute stehen Lehrmittel zur Verfügung, die auf den Lehrplan 21 ausgerichtet sind, etwa in Deutsch und Mathematik. In anderen Fachbereichen werden neue Lehrmittel entwickelt. Auf Sekundarstufe ist dies beispielsweise beim Fach Natur, Mensch, Gesellschaft der Fall.

Zu den ausgearbeiteten Lösungen findet 2016 eine Vernehmlassung statt. Wann der Lehrplan 21 eingeführt wird und welches Verfahren bei der Einführung zur Anwendung kommt, darüber entscheidet der Bildungsrat.