1. Mai-Komitee
Laut und friedlich: Über 10000 Teilnehmer am Zürcher 1. Mai-Umzug

Mit dem traditionellen Demonstrationszug durch die Innenstadt hat am Mittwochvormittag die 1.-Mai-Feier in Zürich begonnen. Kurz nach 10.30 Uhr setzte sich der Zug bei der Lagerstrasse in der Nähe des Hauptbahnhofs in Bewegung.

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1. Mai 2013
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1. Mai-Umzug in Zürich

1. Mai 2013

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Mit dem traditionellen Demonstrationszug durch die Innenstadt hat am Mittwochvormittag die 1.-Mai-Feier in Zürich begonnen. Nach Angaben der Organisatoren nehmen über 10'000 Personen daran teil.

Kurz nach 10.30 Uhr setzte sich der Zug bei der Lagerstrasse in der Nähe des Hauptbahnhofs in Bewegung. Angeführt wurde er vom 1.-Mai-Komitee, dem Zürcher Stadtrat André Odermatt sowie der Tessiner SP-Nationalrätin Marina Carobbio.

Auf zahlreichen Transparenten forderten die Gewerkschaften «faire Löhne und bessere Renten». «Keine Privatisierung», «Abzocker stoppen» oder «Arbeitszeitverkürzung für Lehrkräfte tut Not» lauteten weitere Parolen. Auffallend stark vertreten waren im Zug Familien mit Kindern sowie Kulturgruppen aus verschiedenen Ländern.

Unter den Zug gemischt hatte sich auch eine grössere Gruppe in George-Clooney-Masken. Angeführt wurde sie von der Linksaktivistin Andrea Stauffacher. Lautstark skandierte die Gruppe immer wieder: «JUSO, wenn ihr einen unangenehmen 1. Mai wollt, macht weiter so.»

Die Schlusskundgebung mit verschiedenen Rednerinnen und Rednern findet auf dem Bürkliplatz statt. Für die Gewerkschaften spricht Nationalrätin Marina Carobbio, Präsidentin des Schweizerischen Mieterinnen- und Mieterverbands.

Nicht dabei ist die vom 1.-Mai-Komitee angekündigte Sofia Roditi aus Griechenland. Sie musste am Dienstag wegen Krankheit ihre Teilnahme kurzfristig absagen. An ihrer Stelle tritt der griechische Streikführer Katsaros Anagiotis ans Rednerpult.