Zürich
Laser-Attacken gegen Piloten und Rettungskräfte: Jetzt schaltet sich Polizei ein

Attacken mit Laserpointern können schwerste Augenschäden hervorrufen und im schlimmsten Fall gar zur Erblindung führen. Mit einer Präventionskampagne warnen die Polizeien im Kanton Zürich vor der Gefährlichkeit solcher Blendungen.

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Laserpointer-Attacke auf Piloten im Anflug auf den Flughafen.

Laserpointer-Attacke auf Piloten im Anflug auf den Flughafen.

Screenshot youtube/PolizeiZuerich

Die Polizei habe in den vergangenen zwei Jahren eine beunruhigende Häufung von Laserblendungen gegen Piloten und Lokführer, aber auch gegen Rettungssanitäter und Polizisten festgestellt, schreibt die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Diese Laserpointer würden meistens über das Internet gekauft, und dies, obschon der Handel mit Geräten ab Stärkeklasse 3B (über 5 Milliwatt) verboten sei.

Die neu lancierte Präventionskampagne soll der Aufklärung von Laserbesitzern, Eltern und Lehrer dienen. Dazu gehört auch ein Kurzfilm, der auf den Internetseiten der beteiligten Polizeikorps sowie auf YouTube und Facebook verbreitet wird. Mit dabei sind die Kantonspolizei Zürich, die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur sowie die Zürcher Kommunalpolizeien.