Quartiersicherheit
Langstrassenquartier ist sicherer und sauberer

Das Stadtzürcher Langstrassenquartier sei in den letzten zehn Jahren sicherer und sauberer geworden, sagen die Behörden. Aus Sicht des Zürcher Stadtrat und Polizeivorstehers Daniel Leupi ist damit aber «noch nicht alles in Butter».

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Blick in die Zürcher Langstrasse

Blick in die Zürcher Langstrasse

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Vor allem der durch die Ausgehgesellschaft verursachte Lärm sei für die Bewohner des Langstrassenquartiers ein Problem, sagte Leupi am Dienstag vor den Medien in Zürich. «Dort stehen wir an». Auch im Prostitutionsgewerbe sei die Stadt Zürich weit von dem Zustand entfernt, der keine regelmässige Belastung mehr darstelle.

In vielen anderen Bereichen habe sich die Situation im Langstrassenquartier in den letzten zehn Jahren aber deutlich verbessert, sagten eine Stadtzürcher Quartiervereinspräsidentin sowie Leupi. 2001 hätten Drogen, Dreck und Gewalt das Gebiet beherrscht. «Der Zustand war skandalös», sagte Leupi. Nun sei das Quartier dank des Projekts «Langstrasse Plus» attraktiver.

Neue «Delegierte Quartiersicherheit»

Er habe sich entschieden, das Projekt in seiner bisherigen Form nicht mehr weiterzuführen, sagte Leupi. Neu setze er dafür eine «Delegierte Quartiersicherheit» ein. Sie ist nicht mehr nur für das Langstrassenquartier, sondern das gesamte Stadtgebiet zuständig.

Diese Stelle übernimmt am 1. September 2011 Alexandra Heeb an. Sie tritt die Nachfolge von Rolf Vieli an. Er geht nach zehnjähriger Tätigkeit diesen Sommer in Pension. Als er 2001 anfing, hätten Schlagzeilen wie «Mordpflaster Langstrasse» Ängste verbreitet. Mittlerweile herrschten im Quartier «paradisische Zustände», sagte Vieli.