Während seiner dreissigjährigen Sammeltätigkeit hat der Zürcher Unternehmer René Braginsky zahlreiche Stücke aus Europa, Asien, Nordafrika und dem Mittleren Osten zusammengetragen. Dabei handle es sich um Schätze "von ausserordentlichem ästhetischem und kulturhistorischem Wert", teilte das Landesmuseum mit.

Unter den Exponaten befinden sich Manuskripte, illustrierte Schriftrollen, gedruckte Bücher, Hochzeitsverträge und Esther-Rollen. Diese enthalten die Geschichte des biblischen Buches Esther, aus dem traditionellerweise während des Purimfestes vorgelesen wird.

Die Ausstellungsstücke geben Einblick in die jüdische Lebenswelt der vergangenen Jahrhunderte und zeigt die zentrale Stellung der Schrift in der jüdischen Kultur, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Ausstellung dauert bis zum 11. März 2012.