Zürcher Baudirektion

Lärmschutz-Kampf: Regierungsrat fordert, dass Bundesgelder über 2022 hinaus fliessen

Bundesgelder für Lärmschutzmassnahmen sollten ursprünglich bis 2018 fliessen, neu ist 2022 als Deadline vorgesehen. Der Zürcher Regierungsrat fordert aber bereits, dass die Gelder auch nach 2022 fliessen sollen.  (Symbolbild)

Bundesgelder für Lärmschutzmassnahmen sollten ursprünglich bis 2018 fliessen, neu ist 2022 als Deadline vorgesehen. Der Zürcher Regierungsrat fordert aber bereits, dass die Gelder auch nach 2022 fliessen sollen. (Symbolbild)

Bis März 2018 beteiligt sich der Bund noch an Lärmschutzmassnahmen. Doch der Zeitplan ist zu knapp: Als neue Grenze schlägt der Bund 2022 vor. Der Zürcher Regierungsrat forderte nun in der Vernehmlassung, dass die Gelder noch länger fliessen sollen.

Strassenlärm müsste bis März 2018 auf erträgliche Masse reduziert werden. Ein Projekt ist etwa der geplante lärmreduzierende Belag auf der Limmattalstrasse in Oetwil, der aber derzeit durch eine Beschwerde blockiert ist. Der Bund revidiert nun die Lärmschutzverordnung, sodass er sich bis 2022 finanziell an solchen Projekten beteiligt. Denn zu knapp war der alte Zeitplan.

Der Zürcher Regierungsrat forderte nun in der Vernehmlassung, welche letzte Woche zu Ende ging,  dass auch nach 2022 noch Bundesgelder fliessen, schrieb nun die «NZZ am Sonntag». Denn allein im Kanton Zürich seien laut Baudirektion noch 250 Millionen Franken aufzuwenden. Bei der Baudirektion geht man zudem davon aus, dass aufgrund des Bevölkerungswachstums und der damit einhergehenden zu erwartenden Verkehrszunahme im Kanton Zürich eine Zunahme der Lärmbelastung zu erwarten ist.

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