Flughafen Zürich

Lärmschutz: Dübendorf erhebt Einspruch gegen Konzept des Flughafens

Der Stadt reichen automatisch schliessende Fenster vor dem ersten Südanflug am Morgen als Lärmschutz nicht aus.

Der Stadt reichen automatisch schliessende Fenster vor dem ersten Südanflug am Morgen als Lärmschutz nicht aus.

Der Stadtrat von Dübendorf hat seine Einsprache gegen das Schallschutzkonzept des Flughafens Zürich weitergezogen ans Bundesverwaltungsgericht.

Das Schallschutzkonzept biete keinen genügenden Lärmschutz und sei deshalb nachzubessern, teilte der Stadtrat am Freitag mit.

Ende vergangenen Jahres hatte das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) das neue Lärmschutzkonzept genehmigt, das Anwohnerinnen und Anwohner schützen soll, die von den morgendlichen Südanflügen besonders stark betroffen sind. In Dübendorf sind dies rund 1000 Personen, wie Stadtpräsident Lothar Ziörjen (BDP) auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte.

Das Lärmschutzkonzept sieht vor, dass an den Schlafzimmerfenstern von exponierten Wohnliegenschaften ein Schliessmechanismus eingebaut wird. Gesteuert über eine Zeitschaltuhr werden die Fenster dann vor den ersten Südanflügen automatisch geschlossen. Dies sei aber nicht ausreichend, sagte Ziörjen, es brauche Schallschutzfenster.

Im Interesse der Stadt Dübendorf und deren lärmgeplagter Bevölkerung hat der Stadtrat daher gegen die Verfügung des BAZL Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht, wie es in der Mitteilung heisst.

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