Die Skulptur sei 1979 aus einem Wettbewerb der Eidgenössischen Kunstkommission hervorgegangen, schreibt der «Tages-Anzeiger». Das Kunstwerk sei eine seiner wichtigsten und zudem seine grösste Arbeit, sage der Künstler. Die Grösse sei auch das zentrale Problem: Weil auf dem Areal ein Neubau für das 2012 gegründete Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie entstehe, müsse die Betonskulptur weichen. Diese sei als «Kunst am Bau» mit dem ganzen Gebäude verzahnt, weshalb ein Erhalt bei Abbruch des Baus schwierig sei.

Der Künstler zeige sich sehr enttäuscht darüber, dass die Überprüfung ohne ihn stattgefunden habe. Offensichtlich habe seitens der Planer kein Wille zu einem Kompromiss bestanden, wird der Künstler zitiert.

Proteste aus der Zürcher Kunstszene seien ungehört verhallt. So habe der Plastiker Jürg Altherr auf seinen Brief an das Bundesamt für Kultur bisher lediglich eine Antwort des Stadtzürcher Präsidialdepartements erhalten: Man nehme die Besorgnis des Künstlers zur Kenntnis., wolle aber nicht der Antwort der Eidgenössischen Kunstkommission vorgreifen, zumal die ETH-Gebäude dem Bund gehören. (fwa)