Das Museum Kunsthalle Zürich habe sich in den 25 Jahren seines Bestehens zu einem international bedeutenden Zentrum für zeitgenössische Kunst entwickelt, schreibt der Regierungsrat. Zurzeit sind auf dem Löwenbräu-Areal die Umbau- und Erweiterungsarbeiten im Gang und sollen im Juni 2012 abgeschlossen sein.

Mit dem Geld aus dem Lotteriefonds soll der Eingangsbereich vergrössert und behindertengerecht gestaltet werden können. Gemäss Mitteilung anerkennt der Regierungsrat mit seinem Antrag die kontinuierliche Aufbauarbeit des Vereins Kunsthalle. Dieser verwirklicht pro Jahr rund zehn Ausstellungsprojekte. Pro Jahr wird die Kunsthalle von über 20'000 Personen besucht.

Der Kunst-Standort Zürich profitiere davon, wenn das Museum seine Vermittlungstätigkeit in diesem Bereich der Kultur zusammen mit ähnlich orientierten Kunstinstitutionen auf dem Löwenbräu-Areal weiter erfüllen könne, hält der Regierungsrat fest.

Museumsstandort dauerhaft gesichert

Zusammen mit dem Migros-Genossenschaftsbund und der Stadt Zürich hat die Stiftung Kunsthalle das Löwenbräu-Areal gekauft. Damit wurde dem Museum ein eigener, dauerhafter Standort gesichert.

Mit dem Ausbau der Kunsthalle wird die Ausstellungsfläche von rund 800 auf 1200 Quadratmeter erhöht. Dazu kommen Verbesserungen im Eingangsbereich sowie neue Archiv-, Werkstatt- und Büroräume.

Spenden, Stiftungsgeldern und Eigenleistungen

Verein und Stiftung Kunsthalle investieren gesamthaft rund 13 Millionen Franken in die Beteiligung am Aktienkapital der Löwenbräu- Kunst AG und in den Ausbau der Infrastruktur. Die Ausbaukosten von vier Millionen Franken deckt der Verein weitgehend mit Spenden, Stiftungsgeldern und Eigenleistungen.

Den Betrieb der Kunsthalle unterstützt der Kanton Zürich mit einem jährlichen Staatsbeitrag von 54'500 Franken. Die Stadt Zürich leistet eine Betriebssubvention von 725'000 Franken pro Jahr. Der Lotteriefonds hat den Verein Kunsthalle bereits in früheren Jahren unterstützt und zwar 1995 mit 400'000 Franken und 2002 mit 322'000 Franken.