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Krebserregender Kunstrasen: Entwarnung in Zürich und Winterthur

So wächst ein Kunstrasen.

Kunstrasen können aus krebserregende Stoffen bestehen

So wächst ein Kunstrasen.

Nachdem ein holländischer Journalist aufgezeigt hat, dass das Gummigranulat von vielen Kunstrasenplätzen gesundheitlich bedenklich ist, geben die Städte Zürich und Winterthur Entwarnung. Hier kommt ein teureres und hochwertigeres Granulat zum Einsatz.

Der holländische Journalist zeigte in dem Film "Gefährliches Spiel" auf, dass 90 Prozent der 3000 Kunstrasenplätze in seinem Land mit billigen Kunststoffkörnchen belegt sind, die aus alten Autoreifen hergestellt wurden.

Die darin enthaltenen Weichmacher stehen im Verdacht, die Gesundheit der Fussballspieler und -spielerinnen zu gefährden. Sie gelten unter anderem als krebserregend. Nach der Ausstrahlung des Filmes wurde das Gesundheitsministerium aktiv. Mehrere Meisterschaftsspiele in den Niederlanden wurden vorsichtshalber abgesagt.

Hält die künstlichen Grashalme aufrecht

In den Städten Zürich und Winterthur können Spieler jedoch unbesorgt über die Granulatkügelchen rennen. In beiden Städten ist kein billiges Granulat im Einsatz. In Zürich sind von den 31 Kunstrasenplätzen fünf mit einem ähnlichen Granulat ausgelegt.

Dabei handle es sich aber um hochwertigeres EPDM-Granulat, sagte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage der sda. Dieses Granulat sei aber auch etwas teurer als jenes aus Autoreifen.

Entwarnung gibt es auch aus Winterthur. Auf den drei Kunstrasenplätzen der Stadt wird ebenfalls EPDM-Granulat verwendet. Winterthur habe sich von Beginn weg für die etwas teurere, aber gesundheitlich und ökologisch bessere Variante entschieden, teilte die Stadt mit.

Das Gummigranulat auf Kunstrasen ist nötig, um die künstlichen Grashalme schön aufrecht zu halten. Die Körnchen müssen regelmässig wieder neu gestreut werden.

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