Rund fünfzehn der 200 bezeichnen die Verantwortlichen als «gute, konstruktive Vorschläge». Man werde nun mit den Jugendlichen, welche die konstruktiven Ideen platziert hätten, den Kontakt suchen, sagte Patrick Pons, Sprecher des Zürcher Schul- und Sportdepartementes auf Anfrage der sda.

Ideen sollen in Strategie aufgenommen werden

Anschliessend werde geprüft, ob diese Ideen in die neue Strategie für den Umgang der Stadt mit illegalen Partys aufgenommen werden könnten. Über den Inhalt dieser Strategie will die Stadt noch nichts bekannt geben. Ende Jahr soll sie verabschiedet werden.

Erarbeitet wird die Strategie von der stadträtlichen Delegation «Stadtleben im öffentlichen Raum». Lanciert wurde das Projekt von Polizeivorsteher Daniel Leupi, der damit die Situation zwischen Jugendlichen und Polizei beruhigen und den künftigen Umgang mit illegalen Partys festlegen will.

Besonders viele brauchbare Ideen gibt es unter dem Stichwort «Freiräume», wo von den Jugendlichen nichtkommerzielle Partys gewünscht werden, «an denen ein Getränk nicht gleich zwanzig Franken kostet, sondern auch für ein Lehrlinge erschwinglich ist.»

In die gleiche Richtung gehen auch Vorschläge, die Plätze fordern, an denen Jugendliche sitzen, reden und Musik hören können, «ohne gleich von der Polizei gefilzt zu werden».

Diskussion war eine Reaktion auf die beiden Krawall-Wochenende

Die Diskussion wurde nach den beiden Krawallwochenenden vom September lanciert. An diesen beiden aus dem Ruder gelaufenen illegalen Partys am Central und am Bellevue lieferten sich Jugendliche Auseinandersetzungen mit der Polizei und richteten Schäden in der Höhe von über 100'000 Franken an. (sda)