Krankenkassenprämien
Zürcher Prämienverbilligung knackt Milliardengrenze

Im Kanton Zürich werden die Beiträge an die Krankenkassenprämien im kommenden Jahr erstmals die Milliarden-Grenze knacken: Insgesamt stehen 1,07 Milliarden Franken bereit, um ärmere Einwohnerinnen und Einwohner bei diesem Ausgabenpunkt zu unterstützen.

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Die Erhöhung der Krankenkassenprämien führt in nicht wenigen Haushalten zu einer angespannteren Finanzlage. (Symbolbild)

Die Erhöhung der Krankenkassenprämien führt in nicht wenigen Haushalten zu einer angespannteren Finanzlage. (Symbolbild)

Chritian Beutler / KEYSTONE

Für das Jahr 2022 belief sich der Betrag für die Unterstützung noch auf 996 Millionen Franken. Im kommenden Jahr wird die Prämienverbilligung dann auf insgesamt 1,07 Milliarden Franken steigen und erstmals die Milliardengrenze überschreiten.

Wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, hat er die Kantonsbeitragsquote wie auch schon im Vorjahr auf 92 Prozent des Bundesbeitrags festgelegt. Weil der Bundesbeitrag bei 539,3 Millionen Franken liegt, steuert Zürich 496,2 Millionen Franken bei.

Von dem Milliardenbetrag werden 600 Millionen Franken für die individuelle Prämienverbilligung verwendet. Weitere 420 Millionen gehen an Personen, die Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe beziehen. 50 Millionen sind für Verlustscheinabgeltungen der Krankenversicherer eingeplant. (sda)