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Korruption: Spuhler greift Verkehrsbetriebe Zürich frontal an

Will wissen, was an den Vorwürfen an die VBZ dran ist: Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler.

Will wissen, was an den Vorwürfen an die VBZ dran ist: Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler.

Stadler-Rail-Chef und alt SVP-Nationalrat Peter Spuhler ist wütend. Laut einem Bericht der «Rundschau» ist bei der Auftrags-Vergabe von neuen Trams der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) zu Ungereimtheiten gekommen. Er fordert nun Aufklärung.

Seit die "Rundschau" des Schweizer Fernsehens am Mittwoch Ungereimtheiten im Submissionsverfahren der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) zur Beschaffung von 70 neuen Trams beanstandet hat, ist ein offener Schlagabtausch im Gang.

Im Interview mit der "NZZ am Sonntag" richtet Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler heftige Vorwürfe an die VBZ. "Wenn die im Bericht dokumentierte Faktenlage stimmt, lief das Verfahren skandalös", sagt Spuhler. "Wir sind doch keine Bananenrepublik."

Treffe die Darstellung zu, "ist der Tatbestand der Korruption erfüllt." Spuhler verlangt den Abbruch der Submission und eine Neuausschreibung.

Das durch den Fernsehbericht teilweise publik gewordene Gutachten eines Winterthurer Büros hatte der Verkehrsrat des Zürcher Verkehrsverbunds in Auftrag gegeben, weil er gewisse Schlüsse im Vergabeverfahren der VBZ überprüfen wollte. Da der Kanton über den Verkehrsverbund die Trams mitfinanziert, wollte er sich mit dem Bericht ein Bild verschaffen. A

ngeblich sollen die VBZ den Anbieter Bombardier als Lieferanten der neuen Kompositionen auserkoren haben, mit teils fragwürdigen Bewertungen des Angebots, wie der Bericht darlegte.

Stéphane Wettstein, der Geschäftsführer von Bombardier Transportation Schweiz, verweist darauf, dass nur kleine, unzusammenhängende Teile der Expertise bekannt seien. Die VBZ hätten das Verfahren aus Sicht von Bombardier korrekt und professionell durchgeführt. 

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