Gesundheitswesen
Kooperation: Universität Zürich anerkennt die Integrierte Psychiatrie Winterthur als Lehrspital

Seit Anfang Februar 2018 ist die Integrierte Psychiatrie Winterthur-Zürcher Unterland (ipw) von der Universität Zürich als Lehrspital der Medizinischen Fakultät anerkannt. Die ipw könne damit einen wichtigen Beitrag leisten, um dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen zu begegnen, teilte die Gesundheitsdirektion am Freitag mit.

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Die Winterthurer Klinik Schlosstal ist Teil der Integrierten Psychiatrie Winterthur-Zürcher Unterland, die nun von der Universität Zürich als Lehrspital der Medizinischen Fakultät anerkannt wird. (Archiv)

Die Winterthurer Klinik Schlosstal ist Teil der Integrierten Psychiatrie Winterthur-Zürcher Unterland, die nun von der Universität Zürich als Lehrspital der Medizinischen Fakultät anerkannt wird. (Archiv)

Die ipw ist gemäss Mitteilung nun Lehrspital in den Fachgebieten Psychiatrie und Psychosoziale Medizin. Sie engagiere sich nun noch stärker in der praktisch-klinischen Ausbildung von Medizinstudenten und -studentinnen.

Sie biete unterschiedliche Module an wie Praktika und Kurse, Ausbildungsplätze sowie die Betreuung von Masterarbeiten zur Erlangung des "Master of Medicine". Ebenso haben Lehrpersonen der ipw Gelegenheit, weitere Lehrveranstaltungen an der Medizinischen Fakultät zu halten.

Kontinuierlicher Wissenstransfer

Die nun erfolgte universitäre Anbindung ermöglicht gemäss Mitteilung einen kontinuierlichen Wissenstransfer im Hinblick auf neuste Erkenntnisse betreffend Lehre und Forschung und erhöht gleichzeitig die Attraktivität der ipw als Bildungsinstitution.

Die ipw sorgt für die psychiatrische Versorgung der Region Winterthur und Zürcher Unterland mit rund 440'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. An insgesamt 15 Standorten in Winterthur und im Zürcher Unterland betreibt sie verschiedene stationäre, ambulante und tagesklinische Behandlungsangebote.