Zürich

Kommission stellt sich hinter Objektkredit für Forschungszentrum Strickhof

Das Projekt Agrovet auf dem Strickhof in Lindau wird unterstützt..jpg

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Die Kommission für Planung und Bau (KPB) des Zürcher Kantonsrates stellt sich hinter das geplante Bildungs- und Forschungszentrum Agrovet-Strickhof in Lindau.

Die KPB beantragt dem Kantonsparlament einstimmig die Annahme eines Objektkredits in Höhe von 29 Millionen Franken für den Bau eines Nutztierzentrums.

Die ETH Zürich, die Universität Zürich (UZH) und das Amt für Landschaft und Natur (ALN) planen am Standort des landwirtschaftlichen Kompetenzzentrums Strickhof ein gemeinsames Bildungs- und Forschungszentrum, wie die KPB am Dienstag mitteilte.

Die drei Institutionen betreiben schon heute Einrichtungen für Nutztiere. Diese genügen den heutigen Anforderungen jedoch nicht mehr. Durch die Konzentration auf den Strickhof wird der Viehbestand insgesamt kleiner. Die Betriebskosten vermindern sich um rund 200'000 Franken jährlich.

Mit den neuen Bildungs- und Forschungszentrum rücken landwirtschaftliche Ausbildung und Praxis, Agrarwissenschaft und Veterinärmedizin enger zusammen. Praxisbezogene Fragestellungen können so besser berücksichtigt werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Mit dem Objektkredit wird der Bau eines Nutztierzentrums mit Rindviehstallungen und einer Vorführhalle finanziert. Darin eingeschlossen sind auch alle Gebäudeteile und Einrichtungen, die der Kanton für die Veterinärmedizin der UZH erstellt und dieser kostendeckend zur Verfügung stellt.

Die ETH baut und finanziert ein Stoffwechselzentrum sowie ein Büro- und Laborgebäude. Die Kosten dafür belaufen sich ebenfalls auf 29 Millionen Franken. Der Baubeginn ist für 2015 geplant. (sda)

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