Trainierte Körper sind im Trend, auch immer mehr Frauen entdecken den Muskelaufbau für sich. Dennoch gibt es nur wenige, die das Ziel eines gestählten Körpers so ernst nehmen wie Jacqueline Fuchs. Die Bodybuilderin konnte einen der grössten Erfolge ihrer Karriere in Amerika verbuchen, als sie sich an der Chicago Pro Show, einem der wichtigsten Wettbewerbe der Bodybuilder-Szene, gegen unzählige internationale Konkurrentinnen durchsetzte und den ersten Platz belegte.

Nun zählt sie zu den zehn besten Bodybuilderinnen auf der Welt und qualifizierte sich für die Frauen-Bodybuilding-Weltmeisterschaft in Arizona, die im September stattfindet. "Als Schweizerin einen solchen Wettkampf zu gewinnen, ist schwieriger als ein 6er im Lotto", sagt die Dunkelhaarige gegenüber "20 Minuten".

"Muskulatur ist im Alter reifer"

Zwar betrieb die Dielsdorferin bereits 20 Jahre lang Thai-Boxen, Boxen und Jiu-Jitsu, die Leidenschaft zum Bodybuilding entdeckte sie jedoch erst mit 38 Jahren. Dennoch sieht Fuchs keinen Nachteil darin, dass sie nun mit 45 Jahren an der Weltmeisterschaft teilnimmt - im Gegenteil: "Im Alter ist man selbstbewusster, bodenständigger und erfahrerener. Zudem sind die Muskulatur und der Geist reifer, um einen solchen Sport zu betreiben", erklärt sie gegenüber "20 Minuten".

So sehen Bodybuilder aus - Schweizer Wettkampf 2012 in der Dietiker Stadthalle:

Für ihren stählernen Körper trainiert Fuchs zwei bis fünf Stunden am Tag. Ausserdem stimmt sie auch ihre Ernährung auf die Bedürfnisse ihres Körpers ab - das könne nicht nur wöchentlich sondern sogar stündlich variieren.