Besetztes Haus
Koch-Areal Zürich: Statthalter schreitet ein

Wegen der Missstände auf dem Koch-Areal leitet der Zürcher Statthalter ein aufsichtsrechtliches Verfahren ein. Richard Wolff, Stadtzürcher Sicherheitsvorsteher, muss nun innerhalb der nächsten 20 Tage Stellung beziehen.

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Wegen der Missstände auf dem besetzten Koch-Areal in Zürich leitet der Zürcher Statthalter Mathis Kläntschi ein aufsichtsrechtliches Verfahren ein.

Wegen der Missstände auf dem besetzten Koch-Areal in Zürich leitet der Zürcher Statthalter Mathis Kläntschi ein aufsichtsrechtliches Verfahren ein.

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Der Zürcher Statthalter Mathis Kläntschi (gp.) leitet wegen der Missstände auf dem besetzten Koch-Areal ein aufsichtsrechtliches Verfahren ein. Das berichtet die "NZZ am Sonntag". Der Stadtzürcher Sicherheitsvorsteher Richard Wolff von der Alternativen Liste muss nun innerhalb der nächsten 20 Tage Stellung nehmen.

In den vergangenen Tagen ist die Zürcher Stadtregierung in die Kritik geraten, weil die Polizei trotz Verstössen gegen die Polizeiverordnung und über 170 Klagen von Nachbarn nie einschritt.

Der Stadtrat verfolgt seit Jahren eine Politik der Toleranz gegenüber der Besetzerszene und setzte in diesem Fall auf Dialog. Heikel ist die Doppelrolle, die das Gremium spielt: Das besetzte Gelände gehört der Stadt.