Winterthur

Knappe Baulandreserven bremsen das Winterthurer Bevölkerungswachstum

Die Baulandreserven sind knapp (Symbolbild)

Die Baulandreserven sind knapp (Symbolbild)

Die Bevölkerung in Winterthur wird in den nächsten Jahren weniger stark wachsen als bisher. Grund dafür seien die schwindenden Baulandreserven, schreibt die Fachstelle Statistik der Stadtentwicklung in einer Mitteilung vom Dienstag.

Gemäss der Prognose wird Winterthur in 15 Jahren 122'000 Einwohner zählen - das sind rund 15'000 mehr als heute. Für 2038 rechnet die Fachstelle Statistik mit rund 126'000 Einwohnern. Die Prognose beruht auf der Annahme, dass in den nächsten Jahren eine Ausweitung des Siedlungsgebietes politisch keine Mehrheit finden wird.

Mit dem starken Zuwachs der jungen Bevölkerung habe sich die Stadt in den vergangenen Jahren verjüngt, heisst es in der Mitteilung. Als Folge davon werden in den nächsten 20 Jahren mit 1200 bis 1350 Geburten pro Jahr gerechnet. Danach dürfte die Geburtenzahl auf 1100 pro Jahr sinken.

Auf der anderen Seite der Bevölkerungspyramide werde der Anteil der Rentnerinnen und Rentner Jahr für Jahr zunehmen. In 25 Jahren werde Winterthur rund 45 Prozent mehr ältere Menschen haben als heute. Der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung werde von derzeit 16,1 auf 20 Prozent steigen. Demgegenüber werde der Anteil Erwerbstätiger von 64,1 auf 60,3 Prozent sinken. (sda)

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