Wetzikon

Knapp unter dem absoluten Mehr: Eine Stimme trennt Kandidaten im Kampf um Stadtratssitz

Ein zweiter Wahlgang muss entscheiden, wer den letzten Stadtratssitz in Wetzikon erhält. (Symbolbild)

Ein zweiter Wahlgang muss entscheiden, wer den letzten Stadtratssitz in Wetzikon erhält. (Symbolbild)

Wetzikon hat am Wochenende gewählt. Im Kampf um die Stadtratssitze kam es dabei zu einem regelrechten Wahlkrimi. Wer den letzten Platz in der Exekutive erhält, muss ein zweiter Wahlgang im Juni entscheiden.

In Wetzikon standen am Wochenende die Stadtratswahlen an. Dabei kam es zu einem regelrechten Wahlkrimi. Die GLP-Stadträtin Esther Schlatter verpasst das absolute Mehr von 1885 Stimmen um vier Stimmen (1881) und somit die direkte Wiederwahl in die Exekutive. Ausserdem erhielt sie starke Konkurrenz durch den neuen Kandidaten Pascal Bassu (SP), der nur eine einzige Stimme weniger (1880) erhielt als die Bisherige. Auch Christoph Wachter (SP) und Bigi Obrist (Alternative Wetzikon) liegen mit 1776 beziehungsweise 1774 Stimmen nicht weit zurück. Nun wird am 10. Juni ein zweiter Wahlgang entscheiden, wer den Platz im Stadtrat erobern kann.

Die übrigen bisherigen Stadtratsmitglieder Susanne Sieber (FDP), Remo Vogel (CVP), Ruedi Rüfenacht (EVP), Heinrich Vettiger und Marco Martino (beide SVP) schafften die Wiederwahl ohne Probleme. Gleiches gilt für den bisherigen Schulpräsidenten Jürg Schuler (FDP), der von Amtes wegen ebenfalls Mitglied des Stadtrats ist. Ruedi Rüfenacht bleibt zudem weiterhin Stadtpräsident. Er gewinnt deutlich vor seinen Herausforderern Heinrich Vettiger, Pascal Bassu und Bigi Obrist.

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