Ein Patient, welcher von der Klinik Hirslanden, weiterverwiesen wurde, beschwerte sich bei der Presse über diese Handlung der Privatklinik. Er sei nur weiterverwiesen worden, weil er lediglich allgemein versichert sei.

Die Zürcher Privatklinik wehrt sich gegen diese Anschuldigungen und gibt bekannt, dass von den 39 Patienten zwei Drittel halbprivat oder sogar privat Versicherte gewesen wären. Gleichzeitig räumt die Klinik aber ein, dass die Notfallstation mit Kapazitätsengpässen zu kämpfen habe, nun aber reagieren wolle. Die Notfallstation soll auf 22 Betten ausgebaut werden. Dies entspräche einer Verdoppelung der bisherigen Anzahl an Plätzen.

Gegenüber vom «Tages-Anzeiger» betont der Direktor der Privatklinik Daniel Liedtke, dass auf dem Notfall der Klinik Hirslanden niemand aus versicherungstechnischen Gründen abgewiesen werde. Die Monate Juni und Juli seien punkto Kapazitätsmanagement regelrechte Krisenmonate gewesen. Mit der Erhöhung der Kapazität der Notfallstation und anderen Bereichen hoffe man nun aber, solche Engpässe meistern zu können.

(pas)