Zürich

Klima- und Umwelt im Fokus der Stadtzürcher Finanzplanung

Die Bank wird zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum insgesamt 150 Millionen Franken an Kanton und Gemeinden ausschütten.  (Archiv)

Die Bank wird zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum insgesamt 150 Millionen Franken an Kanton und Gemeinden ausschütten. (Archiv)

Das Finanzdepartement der Stadt Zürich legt den Fokus der am Dienstag vorgestellten strategischen Planung 2020 bis 2023 auf Klima- und Umweltziele. Auch die Jubiläumsdividende der Kantonalbank (ZKB) soll für das Klima eingesetzt werden - und zudem für die Jugend.

«Im Finanzdepartement können wir in verschiedenen Bereichen einen grossen Einfluss auf die Erreichung der Klimaziele nehmen», wird der grüne Stadtrat Daniel Leupi in einer Mitteilung des Finanzdepartementes zitiert.

Leupi will «energie- und klimaoptimierte Gebäude und Aussenräume» forcieren, erneuerbare Energien bei Dienstfahrten der Verwaltung nutzen und stärker klima- und energierelevante Kriterien gewichten bei der Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen.

Konkret etwa sollen bis 2030 städtische Wohnsiedlungen mit ausschliesslich erneuerbarer Energie CO2-neutral versorgt werden. Die städtischen Rechenzentren sollen ökologisch und energieeffizient genutzt werden. Zudem werden Anleihen der Stadt Zürich am Kapitalmarkt als grüne Investitionen positioniert.

Weitere wichtige Ziele sind die Weiterentwicklung der städtischen Personalpolitik und die Förderung des gemeinnützigen Wohnbaus und günstiger Gewerbeflächen. Zudem soll die Digitalisierung öffentlicher Services und interner Abläufen vorangetrieben werden. Und auch die Sicherung der städtischen Finanzen hat für den Finanzvorsteher - wenig überraschend - Priorität.

13,6 Millionen ZKB-Franken für Klima und Jugend

Der Stadtrat hat zudem eine Entscheidung zur Verwendung der erwarteten ZKB-Millionen getroffen. Die Bank wird zu ihrem 150-Jahr-Jubiläum insgesamt 150 Millionen Franken an Kanton und Gemeinden ausschütten. Die Stadt rechnet mit einem Anteil von 13,6 Millionen.

Das Geld soll für Projekte und Ideen in den Themenschwerpunkten «Kinder und Jugend» sowie «Klima und Umwelt» eingesetzt werden. Was genau getan wird, will der Stadtrat mit einem Projektwettbewerb eruieren. Beteiligen können sich die Bevölkerung sowie in der Stadt Zürich tätige Organisationen.

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