Teuerung
Kleider und Schuhe ein wenig teurer, dafür billigere Nahrungsmittel

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken. Grund für den leichten Rückgang sind tiefere Preise für Erdölprodukte und Lebensmittel.

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Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken

Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken

Keystone

Gegenüber Oktober 2012 ist das Preisniveau in Zürich stabil geblieben.

Um 0,9 Prozent sank der Index bei Nahrungsmitteln und Getränken. Günstiger wurden frisches Gemüse, Rindfleisch und Geflügel, Wurstwaren und Früchte sowie ausländischer Rotwein, inländischer Weisswein und Bier, teurer unter anderem Schokolade, Käse und Mineralwasser.

Teils seien die Preisänderungen witterungs- und saisonbedingt, teils kamen sie aufgrund neuer oder zu Ende gegangener Aktionen zustande, wie Statistik Stadt Zürich in ihrer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Beim Verkehr sanken die Preise innert Monatsfrist - wegen günstigerem Benzin - um 0,5 Prozent. Occasionsautos wurden billiger, Neuwagen und Reparaturarbeiten teurer.

Bei Kleidern und Schuhen gab es wie schon im Vormonat einen deutlichen Preisanstieg: Nach 5,4 Prozent im September waren es im Oktober 4,1 Prozent. Trotz des Anstiegs bezahlte man für Kleider und Schuhe immer noch durchschnittlich 4,7 Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Seit Oktober 2012 stiegen die Preise für Inlandgüter um 0,9 Prozent. Die Importgüter-Preise sanken hingegen im gleichen Zeitraum um 2,7 Prozent. Die Gesamtbilanz ist im Jahresvergleich ausgeglichen.