Konsumentenpreis-Index
Kleider deutlich teurer, aber günstiger als vor Jahresfrist

Im September sind in der Stadt Zürich vor allem die Preise für Kleider und Erdölprodukte gestiegen. Der Zürcher Index der Konsumentenpreise ist gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Die Jahresteuerung betrug 0,2 Prozent.

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Keystone

In den meisten Produktegruppen veränderte sich das Preisniveau um deutlich weniger als 1 Prozent, teilte Statistik Stadt Zürich am Dienstag mit. Bei Bekleidung und Schuhen gab es - nach dem Ende des Sommerausverkaufs - jedoch einen Anstieg um 5,4 Prozent. Trotz des Preisanstiegs musste man dafür immer noch durchschnittlich 4,6 Prozent weniger bezahlen als vor Jahresfrist.

Der Index im Bereich Erziehung und Unterricht stieg gegenüber dem Vormonat um 3,1 Prozent. Grund sind gemäss Mitteilung höhere Gebühren bei privaten und öffentlichen Bildungsinstitutionen auf Anfang des neuen Schul- beziehungsweise Studienjahres. Aber auch Weiterbildungskurse wurden teurer.

Die Heizölpreise stiegen um 2,5 Prozent, insgesamt gab es im Bereich Wohnen und Energie allerdings bloss einen Anstieg um 0,1 Prozent. Teurer wurden auch Alkoholische Getränke und Tabak (0,5 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (0,3 Prozent) und Verkehr (0,1 Prozent).

Etwas gesunken (-0,1 Prozent) ist dagegen das Preisniveau bei Restaurants und Hotels - vor allem aufgrund günstigerer Angebote für Hotelzimmer. Auch die "laufende Haushaltführung" war günstiger als im Vormonat (-0,6 Prozent).