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Kinderzirkus Kunterbunt: Manege frei für kleine Akrobaten!

Kleine Clowns spielen im Kinderzirkus Kunterbunt ganz gross auf.

Kleine Clowns spielen im Kinderzirkus Kunterbunt ganz gross auf.

Wenn die Manege lockt, braucht es keine Pausen: 30 Kinder haben in vier Tagen im Rahmen der Zirkuswoche ein Zirkusprogramm auf die Beine gestellt. Die Aufführung des Kinderzirkus Kunterbunt begeisterte die Zuschauer.

Lachen, Staunen und Nervenkitzel, das versprach Michaela Tobler den Zuschauern, die gekommen waren, um ihre Kinder, Enkel und Geschwister als Clowns, Akrobaten und Zauberer in der Manege des Zirkus Kunterbunt zu bestaunen. «Wir wollen Sie fesseln, Ihnen den Atem rauben, Sie faszinieren», versprach die Leiterin der Dietiker Freizeitanlage Chrüzacher.

Vier Tage lang hatten 30 kleine und grosse Buben und Mädchen intensiv geprobt. Am Freitag eroberten sie die Herzen der Zuschauer im Sturm. Ob hoch zu Pferd mit Ball oder Regenschirm, in perfekter Balance auf der Slackline oder als kleine Dompteure von Hund, Ziege oder Esel – die Kinder waren begeistert, und engagiert bei der Sache.

Bei klassischer Zirkusmusik lockten Isabelle und Tim den Hund Xina über einen schmalen Laufsteg. Alessia und Jasena balancierten grazil über das Schlappseil und Esel Sassa liess sich sogar dazu bewegen, einen roten Teppich auszurollen. Abrakadabra, Simsalabim – und schon war das Zweifrankenstück verschwunden, das wenig später wundersamerweise hinter dem Ohr von Livius wieder zum Vorschein kam. Unbeschwert purzelten Gea, Vincent und Collin durch die Manege, denn zu einem richtigen Zirkus gehören natürlich auch richtige Clowns.

Mia Peterhans, stellvertretende Leiterin der Freizeitanlage, ist begeistert vom Einsatz der Kinder. «Sogar in den Pausen wollten sie immer weiter üben.» Die Kinder sollten möglichst viel ausprobieren und experimentieren können, das sei das Ziel der Zirkuswoche gewesen. Die Tiernummern standen natürlich hoch im Kurs. Aber es habe sich bald gezeigt, wer ein Flair für das Einrad oder die Slackline hat. Vor der Aufführung durften die Kinder einen Wunsch äussern. Für Livius war klar: «Ich wünsche mir, dass wir uns nicht blamieren.»

Nach der Vorführung ist der Neunjährige ziemlich zufrieden. «Zaubern war meine Traumnummer» sagt er. Den Kartentrick, den will er sicher auch zu Hause wieder einmal vorführen. Sein Fazit zur Zirkuswoche: «Es war lässig, aber die Hitze, die war hart.»

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