Daniel Saladin wurde im November 2011 vom Vorwurf freigesprochen, bei der Gestaltung seines Unterrichts gewisse Grenzen überschritten zu haben. Verurteilt wurde er allerdings wegen kinderpornographischen Abbildungen, die sich im Verlauf der Untersuchungen in seinem Besitz gefunden hatten. Seine Erfahrungen mit Repression durch die Strafverfolgungsbehörde schrieb er sich im Buch «Aktion S. - Eine Hetzjagd nimmt ihren Lauf» von der Seele, schreibt die NZZ.

Wie der «BLICK» herausfand, erhielt der Lehrer für das umstrittene Werk einen Beitrag von der Literaturförderung, was Nat Bächtold, Sprecher des Kulturdepartements, gegenüber der Zeitung bestätigte. In dem Buch werde unter anderem detailliert beschrieben, was auf den kinderpornographischen Aufnahmen zu sehen ist, die Saladin als «Aktfotos für ein Kunstprojekt» bezeichnet habe. (fwa)