«Privatsache!» war das Thema der diesjährigen Kinderkonferenz. Daran beteiligt haben sich rund 50 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren. Organisiert wurde der Anlass von der Kinderlobby Schweiz und der Stadt Uster.

Bilder und Einträge in Sozialen Netzwerken wie «Facebook» sollten von Anfang an immer nur für den eigenen Freundeskreis zugänglich sein, teilten die Veranstalter mit. Bisher sei es genau umgekehrt. Unwissende Kinder stellten somit Bilder oder Statusmeldungen ins Netz, die für jedermann zugänglich seien. Die heutige Praxis müsse geändert werden.

Beklagt hätten die Kinder auch, dass sie aus dem öffentlichen Raum verdrängt würden. Dass Jugendliche von gewissen Orten mit Hochfrequenztönen vertrieben werden, sei nichts anderes als Körperverletzung.

In jeder Stadt müsse es darum öffentliche Räume geben, an denen nur Kinder und Jugendliche Zutritt haben, nicht aber die Erwachsenen. Gerade die Einmischung in Freundschaften und Beziehungen sei besonders schlimm und gehe niemanden etwas an, heisst es weiter - nicht einmal die Eltern.