Zürich
KESB ordnen durchschnittlich weniger Massnahmen an

Die 13 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden im Kanton Zürich ordnen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung leicht weniger Massnahmen an: Ende 2016 bestanden pro 1000 Einwohnern 14,4 behördliche Massnahmen. 2015 und 2014 waren es 14,6 und 14,7 gewesen.

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Insgesamt wurden Ende 2016 für 7959 Minderjährige und 13'671 Erwachsene eine Massnahme geführt, teilt die KESB-Präsidienvereinigung mit.

Insgesamt wurden Ende 2016 für 7959 Minderjährige und 13'671 Erwachsene eine Massnahme geführt, teilt die KESB-Präsidienvereinigung mit.

Keystone

Die Bevölkerungszahl stieg im Kanton von Ende 2014 bis Ende 2016 um 2,7 Prozent an. Die Anzahl von Personen, die unter einer Massnahme von einer Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) standen, nahm im selben Zeitraum um 2 Prozent zu.

Ende 2016 wurde im Kanton Zürich für insgesamt 7959 Minderjährige und 13'671 Erwachsene eine Massnahme - in der Regel eine Beistandschaft - geführt, wie die KESB-Präsidienvereinigung am Freitag mitteilte.

Die 13 Behörden konnten im vergangenen Jahr ihre Pendenzen abbauen. Die Zahl der laufenden Verfahren nahm gemäss den veröffentlichten Kennzahlen um 5,8 Prozent ab.