Zürich

Keinen Informatik-Unterricht, aber Spielraum bei zu grossen Klassen

Der Zürcher Kantonsrat hatte heute viel zu tun (Archivbild)

Der Zürcher Kantonsrat hatte heute viel zu tun (Archivbild)

Der Kantonsrat hat heute ein dringliches Postulat von FDP und SVP, das den Gemeinden ermöglichen will, KESB-Beschlüsse anzufechten, mit 110 zu 52 Stimmen an den Regierungsrat überwiesen.

Zudem hat er die kantonale Volksinitiative "Mehr Qualität im Unterricht dank kleinerer Klassen (Klassengrösseninitiative)" und den Gegenvorschlag des Kantonsrats beraten. Das Eintreten auf den Gegenvorschlag wurde mit 98 zu 70 Stimmen beschlossen.

Ebenfalls beraten wurden Gesetzesänderungen zur Verantwortung der Universität für die Ausbildung der Lehrpersonen auf Sekundarstufe II sowie ein Gesetz über den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik beraten. Ein Nichteintretensantrag der SVP wurde mit 111 zu 49 Stimmen abgelehnt.

Der Kantonsrat hat zudem eine Interpellation von SP und FDP zur "Missachtung von Grundrechten durch öffentlich subventionierte Institutionen" behandelt. Es geht darin um die Kündigung der Leiterin einer Heilsarmee-Behinderteneinrichtung wegen deren intimen homosexuellen Beziehung zu einer Mitarbeiterin.

Die Überweisung eines Postulats von EVP und EDU mit 153 zu 12 Stimmen, das verlangte, Volks- und Mittelschulen sollten das Programmieren und die wissenschaftlichen Informatik-Grundkonzepte im Rahmen des Mathematik-Unterrichts fördern, hat der Kantonsrat abgelehnt.

Das Gesuch von Kantonsrätin Esther Hildebrand (Grüne, Illnau-Effretikon) auf vorzeitigen Rücktritt per 7. Juli 2014 wurde vom Rat genehmigt. (sda)

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