Aids-Hilfe

Keine Routinefinanzierung mehr: Zürcher Stadtrat will die Aids-Hilfe reduzieren

Aids-Aufklärung an den Stichplätzen.JPG

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Der Zürcher Stadtrat will die Beiträge an die Zürcher Aids-Hilfe (ZAH) gestaffelt reduzieren: Beantragte er für die Jahre 2012 bis 2016 noch einen jährlichen Betriebsbeitrag von 356'000 Franken, will er diesen nun bis 2019 auf 200'000 Franken reduzieren.

Die "bisherige Routinefinanzierung" erscheine als wenig zweckmässig. Zu diesem Schluss gelangte eine Studie, welche Bund, Kanton und Stadt Zürich gemeinsam in Auftrag gegeben hatten, wie der Zürcher Stadtrat in einer Mitteilung vom Mittwoch festhält.

Eine danach angeordnete Überprüfung zeigte, dass die städtischen Beiträge höher sind als diejenigen der übrigen Gemeinden und des Kantons. Bis Herbst 2015 betrieb die ZAH zudem gemeinsam mit dem Schulgesundheitsdienst die Fachstelle "Lust und Frust" für Sexualpädagogik und Beratung an den Stadtzürcher Schulen .

Da diese nun von der Stadt Zürich allein geführt wird, fällt dieser Aufwand für die ZAH weg. Der Stadtrat beantragt deshalb dem Gemeinderat, dass der Zürcher Aids-Hilfe künftig geringere Beiträge ausgerichtet werden: Für 2017 soll der Maximalbeitrag bei 300'000 Franken liegen, 2018 bei 250'000 und 2019 bei 200'000 Franken.

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