Die überdurchschnittliche Zunahme bei der Zahl der Parkbussen könne zu einem beachtlichen Teil auf die Anpassung der sogenannten Kontrollzeiten zurückgeführt werden, teilte die Stadtpolizei Zürich am Donnerstag mit.

Per 1. Januar 2016 passte sich die Stadt Zürich anderen Gemeinden im Kanton Zürich sowie den Kantonen Bern und St. Gallen an. Gemäss Mitteilung lassen die Erfahrungen den Schluss zu, dass die bisher gewährte Kulanzzeit zunehmend als zusätzliche Parkzeit wahrgenommen wurde.

Neben den 503'888 Parkbussen stellte die Stadtpolizei Zürich 502'291 Bussen beim Fliessverkehr aus. Dies ist eine Abnahme um rund 0,3 Prozent. Zudem wurden 3500 sogenannte übrige Übertretungen erfasst - hauptsächlich wegen Verstössen gegen die Allgemeine Polizeiverordnung APV, das Hundegesetz und wegen Besitz und Konsum von Cannabis bis 10 Gramm.

Insgesamt nahm die Stadt Zürich 2016 bei den Ordnungsbussen 63,2 Millionen Franken ein. Budgetiert waren 59,9 Millionen Franken. 93,3 Prozent der Ordnungsbussen wurden direkt bezahlt und die übrigen via Strafverfolgungsbehörden erledigt.