Zwischen den ZSC Lions und der Stadt Zürich bestehen offenbar erhebliche Differenzen bezüglich des geplanten neuen Eishockeystadions in Altstetten. Die Stadt will nicht, dass dem Hallenstadion durch das geplante Eishockestadion in Altstetten Konkurrenz erwächst. Die Stadt befürchtet laut Insidern nämlich, eine neue Halle könnte die Rentabilität des Hallenstadions gefährden; die Stadt besitzt daran Anteile. Das berichtet die «NZZ am Sonntag» in ihrer jüngsten Ausgabe.

Hallenstadion-Direktor Felix Frei bestätigt gegenüber der Zeitung: Zwei multifunktionale Arenen seien in Zürich aus kommerziellen Gründen nicht möglich. Die Investoren aus dem Umfeld der ZSC Lions sehen dadurch ihr Projekt für eine Eissportarena in Altstetten gefährdet. Das für 10000 bis 12000 Zuschauer ausgelegte und im besten Fall für die Saison 2017 bereitstehende Stadion soll laut Insidern über 100 Millionen Franken kosten, wie die «NZZ am Sonntag» weiter schreibt.

Stadt gibt Land im Baurecht ab

Geplant ist der Neubau auf dem Grundstück Untere Isleren. Auf dem rund 7 Hektaren grossen Kleingartenareal – zwischen SBB-Gleisen und Autobahn gelegen – wurde ein Perimeter von 28000 Quadratmetern ausgeschieden. Die Stadt will den benötigten Boden im Baurecht abgeben. Mit dem neuen Stadion verbinden die ZSC Lions grosse Hoffnungen. Seit Jahren leidet der Klub darunter, dass er seine Heimspiele im Hallenstadion nur dann austragen kann, wenn dort keine Veranstaltungen stattfinden.