Obwohl die Nationalrätin Doris Fiala gute Chancen in einem Wahlkampf gegen Corinne Mauch gehabt hätte, gab sie gestern bekannt, dass sie nun doch nicht antreten werde. Gegenüber dem «tagesanzeiger» nannte sie verschiedene Gründe für diesen Schritt

Sie sei einerseits mit ihren Aufgaben in der nationalen Politik und ihren im Europarat sehr glücklich. Auf der anderen Seite räumt sie ein, dass die Plagiatsvorwürfe zu ihrer Masterarbeit und die Diskussion um die Entschädigung als Präsidentin der Aidshilfe Schweiz, auch ihren Anteil zu diesem Schritt beigetragen hätten.

Mit der Absage von Fiala steht nun Filippo Leutenegger im Fokus für die Stadtratswahlen im Februar 2014. Er hätte durchaus gute Chancen in die mehrheitlich linke Exekutive der Limmatstadt gewählt zu werden. Für eine Stellungnahme war der Zürcher Nationalrat heute nicht erreichbar.