Grund für diese Massnahme ist, dass der Landesindex der Konsumentenpreise per Ende September keine Teuerung aufweist. Im Vergleich mit dem Vorjahr zeigt er eine Entwicklung von minus 0,1 Prozent. Der Regierungsrat hatte mit einer Teuerung von 0,2 Prozent gerechnet.

Die Vereinigten Personalverbände des Kantons Zürich (VPV) zeigen sich in einer Mitteilung "verärgert über die Lohnentwicklung fürs Staatspersonal". Die Regierung verpasse erneut eine Chance, sich gegenüber seinen Angestellten etwas grosszügiger und wertschätzender zu zeigen.

Die Lohnumfrage der UBS prognostiziere eine allgemeine Lohnentwicklung im Raum Zürich von 0,9 Prozent. Gehe es nach dem Regierungsrat, würden die Staatsangestellten nächstes Jahr im Schnitt aber nur 0,6 Prozent mehr Lohn erhalten. Seit 2010 bestehe nun insgesamt ein Lohnrückstand von 2,2 Prozent auf die durchschnittlichen Löhne in der Region Zürich.

Gemäss dem vpod Zürich wird einmal mehr beim Personal geknausert. Die Gewerkschaft nimmt nun den Kantonsrat in die Pflicht: Das Parlament habe im Dezember bei der Budgetberatung die Chance zu korrigieren, heisst es in einer Mitteilung weiter.