Zürich
Katzenbaby wird neben Abfall im Wald entsorgt – Hund rettet das eine Woche alte Büsi

Am Montag, den 30. Juli, wurde im Wald in der Nähe von Lindau ein Babybüsi ausgesetzt. Dank einem Hund wurde es von einer Spaziergängerin entdeckt und gerettet.

Céline Geneviève Sallustio
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Die Stiftung taufte den kleinen Kater liebevoll «Yoshi», was auf Japanisch so viel wie «der Glückliche» bedeutet.

Die Stiftung taufte den kleinen Kater liebevoll «Yoshi», was auf Japanisch so viel wie «der Glückliche» bedeutet.

Zur Verfügung gestellt

Im Alter von gerade mal einer Woche wurde ein kleiner Kater in eine Kartonschachtel gepackt und neben dem Abfall, im Wald in der Nähe von Lindau, entsorgt. Ein Hund entdeckte das Katzenbaby, worauf die Besitzerin des Vierbeiners den Findling rettete und ins Tierheim Pfötli, in Winkel, zur Pflege brachte.

Bereits kurz nach seiner Ankunft trank der Findling hungrig seine Katzenmilch aus der Flasche. Trotz einigen Flöhen und einem eitrigen Auge geht es ihm den Umständen entsprechend gut, wie es in einer Mitteilung der Stiftung TierRettungsDienst heisst.

Ausgesetzt an einem heissen Sommertag waren die Überlebenschancen für den Kater äusserst gering – ohne menschliche Hilfe hätte der Kleine die Nacht nicht überlebt. «Die Chancen, dass der Täter ausfindig gemacht werden kann, sind eher schlecht», sagt Jana Bauer, Mediensprecherin der Stiftung TierRettungsDienst. Wenn man ein ausgesetztes Tier findet, sollte man am besten die Polizei alarmieren, die dann eine Untersuchung einleiten kann, empfiehlt Bauer.

Die Stiftung taufte den Findling auf den Namen «Yoshi», was auf Japanisch so viel wie «der Glückliche» bedeutet. Sie hoffen damit, dass er auf seinem weiteren Lebensweg mehr Glück haben wird als bis anhin. Momentan ist Yoshi noch zu klein zur Vermittlung. Anfragen werden angenommen, sobald er alt genug ist, um in ein neues Zuhause zu ziehen.