Zürich

Katholisches Kirchenparlament unterstützt Klosterkirche in Disentis erneut

Für die Sanierung der Klosterkirche St. Martin in Disentis GR sprach die Synode abermals 300'000 Franken.

Für die Sanierung der Klosterkirche St. Martin in Disentis GR sprach die Synode abermals 300'000 Franken.

Das Kirchenparlament der katholischen Kirche im Kanton Zürich spricht erneut 300'000 Franken für die Sanierung der Klosterkirche St. Martin in Disentis GR. Bereits 2015 hatte die Synode die Benediktinerabtei mit dem gleichen Beitrag unterstützt.

Die Römisch-katholische Synode des Kantons Zürich bewilligte das Geld für die Restaurierung in ihrer Sitzung vom Donnerstag, wie Synodalsprecher Aschi Rutz auf Anfrage sagte. Das Benediktinerkloster rechnet für die unumgängliche Gesamtrestaurierung mit Kosten von 15 Millionen Franken. Bis Dezember 2016 wurden 11,8 Millionen Franken zugesichert.

Die Synode verabschiedete weiter die Rechnung 2016 der Zentralkasse. Finanziell sei es ein gutes Jahr gewesen, sagte Rutz weiter. Die Rechnung schliesst um 3,4 Millionen Franken besser ab als budgetiert: Budgetiert war ein Defizit von 1,4 Millionen Franken. Schliesslich resultierte bei einem Ertrag von 61,1 Millionen Franken und einem Aufwand von 59,1 Millionen Franken ein Gewinn von 2 Millionen Franken.

Zudem wählte das Kirchenparlament ein neues Mitglied für den Synodalrat als Nachfolger von Pfarrer Othmar Kleinstein. Luis Varandas, Pfarreibeauftragter und Vikar in Fällanden, erhielt 65 von 77 gültigen Stimmen, wie Rutz weiter sagte. Der Portugiese sei der erste Migrant in der Exekutive der Zürcher Katholiken und Katholikinnen.

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