Kappel am Albis
Grosse Sanierung des Klosters Kappel geplant: Regierungsrat bietet Unterstützung an

Mit 11 Millionen Franken will der Regierungsrat nun die Sanierung des Klosters Kappel am Albis vorantreiben. Ein grosser Teil der Anlage sei baufällig. Insbesondere die Liegenschaften und Erschliessungsanlagen sind Teil des Projektes.

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Das im Jahr 1185 gegründete Kloster Kappel ist ein bedeutendes, nationales Kulturgut.

Das im Jahr 1185 gegründete Kloster Kappel ist ein bedeutendes, nationales Kulturgut.

Bernhard Schneider

Der Regierungsrat will die Sanierung des Klosters Kappel am Albis mit 11 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds - den Gemeinnützigen Fonds - unterstützen. Darüber entscheiden wird der Kantonsrat. Ein erheblicher Teil des Gebäudes sei sanierungsbedürftig.

Das ehemalige Zisterzienserkloster stammt aus dem Jahr 1185 und ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung. Die Klosteranlage soll nun revitalisiert werden.

23,51 Millionen Franken Gesamtkosten: Liegenschaften und Erschliessungsanlagen

Mit Ausnahme der Klosterkirche, die sich im Besitz des Kantons befindet, umfasst das Sanierungsprojekt fast alle Liegenschaften sowie die Erschliessungsanlagen.

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich laut Mitteilung auf 23,51 Millionen Franken. Neben dem Kanton beteiligen sich der Trägerverein Kloster Kappel, der Pächter des Landwirtschaftsbetriebs, die Evangelisch-reformierte Landeskirche sowie verschiedene Stiftungen an den Kosten. (sda/ld.)

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