Spitäler
Kantonsspital Winterthur erneut Gewinn dank Privatversicherten

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 24,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Vor allem die Behandlung von mehr privat versicherten Patienten trugen zum guten Ergebnis bei, schreibt das Spital in einer Mitteilung

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Das Kantonsspital Winterthur (KSW) hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 24,8 Millionen Franken erwirtschaftet. (Archivbild)

Das Kantonsspital Winterthur (KSW) hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 24,8 Millionen Franken erwirtschaftet. (Archivbild)

KEYSTONE

Insgesamt wurden im Berichtsjahr 25'247 Personen stationär im KSW behandelt. Das waren 464 oder 1,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Sie blieben durchschnittlich 5,7 (Vorjahr 5,9) Tage im Spital. Die Zahl der halbprivat Versicherten ging zwar um 1,2 Prozent zurück - um ebenso viel stieg aber die Zahl der privat Versicherten.

Der Betriebsertrag stieg laut Mitteilung um 8,2 Prozent auf 446,6 Millionen Franken, der Aufwand nahm um 10,1 Prozent auf 421,8 Millionen zu. Damit resultiert ein Gewinn von 24,8 Millionen Franken. Dies entspricht ungefähr den früheren Jahren: 2013 betrug der Überschuss 29,5 Millionen, 2012 waren es 22,2 Millionen.

Das Spital verfügte am 31. Dezember 2014 über ein Eigenkapital von 101,4 Millionen Franken, einschliesslich das Dotationskapital von 3,7 Millionen.

Mit dem ausgewiesenen Überschuss belege das KSW einmal mehr, dass es "unter den gegenwärtigen Voraussetzungen" den Ersatzneubau für das Hochhaus aus eigenen Mitteln finanzieren könne, heisst es in der Mitteilung. Der Zürcher Kantonsrat hatte im März mit 168:0 Stimmen 349 Millionen Franken bewillligt. Gemäss neuer Spitalfinanzierung muss das Spital alle Investitionen refinanzieren.