Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 26'463 Patientinnen und Patienten stationär behandelt, wie das KSW am Donnerstag mitteilte. Das waren 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Möglich sei dies nur, wenn die Patienten in kürzere Zeit behandelt werden, heisst es weiter.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer reduzierte sich denn auch von 5,7 auf 5,5 Tage. Auch die Zahl der ambulant behandelten Patientinnen und Patienten hat sich um gut 5 Prozent auf 186'388 erhöht.

Der Betriebsertrag stieg um 4,8 Prozent auf 468,1 Millionen Franken, der Aufwand nahm um 7,1 Prozent auf 451,7 Millionen Franken zu. Damit resultiert ein Gewinn von 16,4 Millionen, der unter dem Ergebnis des Vorjahres von 24,8 Millionen Franken liegt.

Beim schlechteren Abschneiden sei zu berücksichtigen, dass sich einerseits die vom Bundesrat Ende 2014 vorgenommenen Anpassungen beim Tarmed mit gut 3 Millionen Franken negativ auswirkten und anderseits Sonderabschreibungen auf den Gebäuden im Umfang von weiteren 3 Millionen Franken zu Buche schlugen, heisst es weiter.

Im vergangenen Jahr wurde eine Erweiterung der OP-Kapazitäten abgeschlossen. Weiter wurde die Intensivpflegestation ausgebaut, eine Intermediate-Care-Station (IMC) eingerichtet sowie das Sprechstundenzentrum des Departements Chirurgie realisiert.

Zudem haben Spitalrat und Spitalleitung an den Vorbereitungen für die geplante Umwandlung in eine Aktiengesellschaft gearbeitet. Sie sind gemäss Mitteilung davon überzeugt, dass sich die Position des KSW mit der Umwandlung verbessert.