Bis jetzt ist der vorgesehene nationale Innovationspark noch nicht im kantonalen Richtplan. Mit der vorliegenden Teilrevision werden nun aber behördenverbindlichen Rahmenbedingungen für dessen Verwirklichung geschaffen. Anschliessend werden diese Festlegungen in einem kantonalen Gestaltungsplan ausgearbeitet.

Mit seinen Hochschulen und dem vorhandenen Potenzial an innovativen Branchen und Firmen sei Zürich bestens gerüstet - sofern auch geeignete Flächen bereitstünden, schreibt die KEVU in ihrem Antrag an den Kantonsrat. Der Kopfbereich des Flughafens eigne sich bezüglich Lage und Dimension "vorzüglich" für das Vorhaben.

Die KEVU erachtet auch die Erschliessung durch den Verkehr als gut. Mit dem vorgesehenen Anschluss an die Glattalbahn würde diese zudem weiter verbessert, heisst es. Die Teilrevision sieht nämlich auch eine Erweiterung der Glattalbahn zwischen den Bahnhöfen Dübendorf und Dietlikon vor.

Die Linienführung wurde angepasst, um den Innovationspark und die Industriegebiete in Dietlikon besser zu erschliessen. Zwischen dem Bahnhof Dübendorf und dem Flugplatzkopf wird die Glattalbahn auf der Wangenstrasse geführt, danach direkt über das Flugplatzareal bis zur Sportanlage Dürrbach.

Zwar stehen derzeit noch Entscheidungen zur Zusammensetzung der Gremien in der Trägerschaft des Innovationsparks und zu vertraglichen Regelungen für sich ansiedelnde Firmen offen. Diese Punkte sind für die KEVU aber kein Grund, dem Rat etwas anderes als die Zustimmung zur Vorlage zu beantragen, wie es heisst.

Die wichtigsten Minderheitsanträge betreffen die Etappierung des Parks, das Wohnen auf dessen Areal, den Eintrag der bestehenden Piste des Flugplatzes Dübendorf oder den Stellenwert der Bildung innerhalb des Innovationsparks. Ein Teil der SVP-Fraktion lehnt die Vorlage ganz ab.