Betreuung
Kantonsräte wollen zusätzliche Person im ersten Kindergarten-Halbjahr

Im ersten Semester des Kindergartens im Kanton Zürich soll die Klassenlehrperson von einer weiteren Person unterstützt werden. Dies verlangt eine Parlamentarische Initiative von EVP und SP.

Drucken
Teilen
Die Kinder, die in den Kindergarten eintreten, werden immer jünger. Deshalb soll die Lehrperson im ersten Semester zusätzliche Unterstützung erhalten. (Symbolbild)

Die Kinder, die in den Kindergarten eintreten, werden immer jünger. Deshalb soll die Lehrperson im ersten Semester zusätzliche Unterstützung erhalten. (Symbolbild)

Keystone

Der Vorstoss will erreichen, dass die Gemeinden verpflichtet werden, für den Kindergarten im ersten Semester zusätzliche personelle Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Die in den Kindergarten eintretenden Kinder werden immer jünger, weil der Stichtag für die Einschulung jedes Jahr um einen halben Monat vorverschoben wird, heisst es in dem eingereichten aber noch nicht behandelten Vorstoss. Im August 2020 kommen Kinder in den Kindergarten, die erst wenige Tage zuvor vierjährig geworden sind.

Eine Betreuungsperson für 24 Kinder

Die Lehrpersonen müssen sich um Kinder unterschiedlichster Entwicklungsstadien kümmern, um Kinder mit besonderen Bedürfnissen, um solche die kein Deutsch sprechen oder noch nicht alleine zur Toilette können. Während in den Kindertagesstätten für dieses Alter ein Schlüssel von 1:6 gilt, also eine Betreuungsperson für sechs Kinder, beträgt das Verhältnis im Kindergarten 1:21 oder 1:24.

Mit einer zusätzlichen Person sollen daher Klassenlehrpersonen entlastet und die Kinder unterstützt werden bei der Umstellung von Elternhaus oder Hort auf den Kindergarten.