Kinderbetreuung
Kantonsrat verlangt Zusatzbericht zur Kinderbetreuung

Der Zürcher Kantonsrat verlangt vom Regierungsrat einen Ergänzungsbericht zu einem Postulat zur familienergänzenden Kinderbetreuung für das kantonale Personal. Er stimmte am Montag einem Antrag der Kommissionsminderheit mit 85 zu 79 Stimmen zu.

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Kinder in einer Kinderkrippe (Archivbild, Symbolbild)

Kinder in einer Kinderkrippe (Archivbild, Symbolbild)

Keystone

Der Regierungsrat muss nun innert einem halben Jahr in seinem Zusatzbericht mit einem Zeitplan darlegen, wie das Konzept für die familienergänzende Kinderbetreuung für kantonale Angestellte konkret umgesetzt wird.

Der Regierungsrat habe in seinem Bericht ausführlich erläutert, wie wichtig ihm das Anliegen sei, sagte Benedikt Gschwind (SP, Zürich). Umgesetzt worden sei es aber noch immer nicht. Es müsse nun aber endlich etwas passieren.

Die Kommissionsmehrheit hatte dem Plenum empfohlen, das Postulat abzuschreiben. Man habe festgestellt, dass das Problembewusstsein beim Regierungsrat vorhanden sei, sagte Kommissionspräsidentin Katharina Kull-Benz (FDP, Zollikon).

Die familienerängzende Kinderbetreuung für Kantonsangestellte sei eines der Elemente des regierungsrätlichen Legislaturziels, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, sagte Finanzdirektorin Ursula Gut. Aus finanziellen Gründen habe das Ziel in der ablaufenden Legislatur aber nicht umgesetzt werden können. Es komme aber sicher wieder aufs Pult der Regierung, versicherte Gut.