Energie

Kantonsrat unterstützt Gegenvorschlag zu Initiative «Strom für morn»

Das Initiativkomitee zieht die Initiative mit der Annahme des Gegenvorschlags zurück. (Archiv)

Das Initiativkomitee zieht die Initiative mit der Annahme des Gegenvorschlags zurück. (Archiv)

Im Kanton Zürich soll zukünftig ein Strommix aus erneuerbarer Energie zum Standard werden. Während der Kantonsrat die Volksinitiative «Strom für morn» ablehnte, wurde der Gegenvorschlag angenommen.

Den Stromkundinnen und -kunden im Kanton Zürich soll künftig ein Strommix aus erneuerbarer Energie angeboten werden. Dies sieht ein Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Strom für morn» vor, dem der Zürcher Kantonsrat am Montag mit 72 zu 67 Stimmen zugestimmt hat.

Die Volksiniative selbst lehnte das Kantonsparlament mit 91 zu 72 Stimmen ab. Das Initiativkomitee hat bereits früher angekündigt, das Volksbegehren zurückzuziehen, falls der Kantonsrat dem Gegenvorschlag zustimmt. Mit diesem komme man nämlich dem Ziel einer zu 100 Prozent erneuerbaren Stromversorgung «schon einen grossen Schritt näher».

Der Gegenvorschlag wurde von der kantonsrätlichen Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) ausgearbeitet. Anders als die Volksinitiative, die den Umstieg auf eine erneuerbare Stromversorgung bis im Jahr 2035 verlangt, zielt der Gegenvorschlag ab auf den Strommix, den die Stromlieferanten ihren Kunden anbieten.

Der Gegenvorschlag verpflichtet die Stromlieferanten, als Standard-Strommix nur noch Strom aus erneuerbaren Quellen anzubieten. Damit bleibt gemäss KEVU die freie Wahl des Strommixes gewährleistet.

Meistgesehen

Artboard 1