Dies hat das Parlament am Montag in zweiter Lesung mit 121 zu 32 Stimmen beschlossen. Ursprünglich wollte eine Ratsmehrheit die Dringlichkeitsdebatte ersatzlos streichen, um den Betrieb effizienter zu gestalten. Schliesslich redet der Kantonsrat wegen der Dringlichkeit jeweils zwei Mal über den gleichen Vorstoss - einmal bei der Dringlicherklärung und dann einige Wochen später bei der eigentlichen Behandlung.

Weil ohne Dringlichkeitsdebatte aber die Möglichkeit verloren ginge, zu aktuellen Themen Stellung zu beziehen, wurde ein Kompromiss vorgeschlagen.

Ausgearbeitet wurde eine "Aktualitätsdebatte", bei der nur noch über die Dringlichkeit debattiert worden wäre, wenn eine Mehrheit des Rates dies gewünscht hätte. Am Montag wurde aber auch dieser Kompromiss versenkt.