Die Initiative dagegen lehnte der Rat mit 116 zu 36 Stimmen ab. Sie sei schwierig umsetzbar und zu teuer.

Die EVP verlangt, auf allen Schulstufen eine starre Höchstzahl von 20 Schülerinnen und Schülern pro Klasse festzulegen. Dafür wären nach Ansicht der Kantonsratsmehrheit über 1350 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer nötig.

Zudem wäre mit Mehrkosten von 120 Millionen Franken zu rechnen. 80 Prozent davon hätten die Gemeinden zu übernehmen, 20 Prozent der Kanton.

Den Gegenvorschlag der vorberatenden Kommission erachtet die Ratsmehrheit dagegen als flexible Lösung. Er sieht vor, die Schülerzahl um generell 0,2 zu senken. Dies würde konkret 100 neue Vollzeit-Lehrerstellen bedeuten.

Während SP und EVP sowohl den Gegenvorschlag als auch die Initiative unterstützten, lehnten SVP und FDP beide Vorlagen ab. Grüne, GLP, CVP, BDP und EDU unterstützten nur den Gegenvorschlag.