Der Vorstoss der Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit war im Kantonsrat unbestritten und wurde denn auch klar mit 157 Stimmen vorläufig unterstützt. Die Kommission kritisiert, dass es bis anhin keine gesetzlichen Regeln für die Anstellung von privaten Sicherheitsleuten gibt. So kann es deshalb vorkommen, dass ein vorbestrafter Gewalttäter als Türsteher eingesetzt wird.

Ausbildung und Weiterbildung notwendig

Gemäss Ansicht der Kommission sollen Sicherheitsleute deshalb in Zukunft folgende Kriterien erfüllen: Angestellt werden dürfen nur noch Schweizer Bürger oder solche aus einem EU- oder EFTA-Land. Akzeptiert werden aber auch Personen, die eine Niederlassungsbewilligung haben oder zumindest seit zwei Jahren eine Aufenthaltsbewilligung besitzen.

Wer vorbestraft ist, soll im Kanton Zürich nicht mehr als Security-Mitarbeiter arbeiten dürfen. Voraussetzung ist zudem eine Grundausbildung im Sicherheitsbereich. Die Kommission fordert zudem, dass sich Security-Leute regelmässig weiterbilden.